Mit Dennis Öztürk, Jure Pušić, Onur Saglam, Nikola Stankovic und Sid Ziskin kehren gleich fünf Spieler zum HSV-Futsal zurück, die den Verein über Jahre geprägt haben. Für Spieler-Trainer Michael Meyer schließt sich damit ein Kreis: „Es war immer unser Ziel, diese Personenkonstellation im Kader zusammenzubekommen. Das war bisher nie vollständig möglich. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt geklappt hat.“
Die Rückkehrer stehen nicht nur symbolisch für die Entwicklung des HSV-Futsals, sondern bringen auch beachtliche Zahlen mit: Zusammengerechnet kommen sie auf mehr als 25 Spielzeiten im HSV-Trikot. Mit Öztürk, Saglam, Stankovic und Ziskin gehörten bereits vier von ihnen zum Gründungsteam der Futsal-Bundesliga 2021. Mehrere Einsätze für die deutsche Futsal-Nationalmannschaft sowie Pušićs 14 Tore in 19 Spielen in der Vorsaison unterstreichen zusätzlich die sportliche Qualität, die nun wieder zur Verfügung steht.
Für Meyer ist jedoch nicht nur die Statistik entscheidend. „Die Jungs waren jahrelang Aushängeschilder für alles, was bei uns passiert ist, und haben das auf und neben dem Platz verkörpert“, erklärt der Spieler-Trainer. Wie schnell die Fünf wieder feste Rollen übernehmen, bleibt offen. „Wir müssen schauen, wann wer einsteigt und wie viel Spielzeit dann auch bekommt. Es ist für uns auf jeden Fall eine große Ehre, dass die Jungs nochmal Lust haben, bei und mit uns zu spielen.“
Der Fokus liegt nun auf den restlichen Spielen der Rückserie und den Playoffs. Die verbleibenden Spiele sollen genutzt werden, um Abläufe zu festigen und das Zusammenspiel zu schärfen. „Wir verfügen zwar über einen breiten Kader, doch zuletzt hat sich auch gezeigt, dass wir nicht alle Ausfälle immer vollständig kompensieren konnten. Genau hier können die Fünf ihre Erfahrung einbringen und den Unterschied machen“, so Meyer.
Los geht das gemeinsame Projekt am kommenden Sonnabend (10. Januar) um 13 Uhr in eigener Halle, wenn der HSV den Tabellenführer aus Weilimdorf empfängt. Tickets sind im Ticketshop sowie an der Tageskasse erhältlich.
Auf dem Bild (v.l.): Dennis Öztürk, Nikola Stankovic und Onur Saglam